Thursday, August 21, 2008

Back in Nanchang

Zurück in Nanchang gab es noch eine letzte große Einkaufstour, einen Besuch im chinesischen Steakhouse und noch einen in dem bereits besuchten Nobelrestaurant, eine geniale 100 Minuten Massage mit Pediküre für 4,5 € pro Nase und lustige Erlebnisse mit der Tuppertante von Nanchang.
Der Rückflug verlief reibungslos und wir waren trotz der schönen erlebnisse alle froh, wieder zuhause zu sein.

Shaolin

Am nächsten Morgen packten wir zusammen und wollten mit dem Bus zum Shaolin Kloster fahren.
In der Lobby quatschte uns ein Typ an (genauer gesagt quatschte er Jun an), der uns mit einem Kleinbus durch die Gegend kutschieren wollte.
Nach einigen Diskussionen stimmten wir zu, lagerten unser Gepäck im Hotel und stiegen zu einem Fahrer von ihm in einen Kleinbus.
Dieser fuhr uns dann erst ins Shaolin Kloster, wo wir uns ein wenig umsahen und dann eine Show zu sehen bekamen.
Danach fuhr er uns zu einem anderen Kloster in den Bergen, allerdings besichtigten wir hier nur das Restaurant nebenan, um ein vegetarisches Essen zu uns zu nehmen.
Dann ging es zu einer konfuzianischen Schule und danach wieder ins Hotel, um unser Gepäck zu holen.
Anschließend fuhr er uns nach Zhengzhou,
von wo aus es wieder nach Nanchang gehen sollte.
Dort hatten wir ein Hotel direkt am Bahnhof gebucht und das war echt der Hammer! Sehr schick, groß und sauber, nettes Personal und gute Lage. Was braucht man mehr?
Am Abend streiften wir ein wenig durch die Stadt und genossen das nicht zu heiße Wetter im Norden noch ein letztes Mal.
Megorns ging es dann noch einkaufen und schließlich zum Bahnhof, um wieder in den Schlafwagen nach Nanchang einsteigen zu können (diesmal mit nur 11 Stunden Fahrt.).

Dengfeng

Nachdem wir mit dem Bus von Luoyang in Richtung Shaolin Kloster fahren wollten, kamen wir in einem Ort namens Dengfeng an.
Mitten in den Bergen, auf einer Landstraße, auf der man weit und breit nicht mehr als ein paar wenige Häuser und ganz wenige Menschen sehen konnte, hielt der Bus, um uns aussteigen zu lassen.
Wie Jun es so schön bemerkte "We're in the middle of nowhere!"
Wir liefen langsam die Straße lang, von den Einheimischen scheinbar noch stärker beäugt als in der Stadt, auf der Suche nach einem Hotel.
Ein Taxifahrer hielt und nachdem wir noch ein zweites Taxi hatten, fuhren diese uns zu einem Hotel.
Dort eingecheckt gingen wir erst mal auf unsere Zimmer, um uns frisch zu machen.
Ein späterer Ausflug in Dengfeng brachte nicht viel interessantes. Wir hatten Mittagessen in einemm Restaurant mit lachendem Smiley (an den Restaurants in diesem Ort hingen Zettel mit Smileys im Fenster, es gab lachende, neutrale und böse schauende, die laut Jun für die Sauberkeit standen) und spazierten duch das kleine Städtchen. (Für uns Deutsche gar nicht so klein ist Dengfeng mit seinen gut 600 00 Einwohnern ein winziges Kaff! )Abends im Hotel gab Jun uns eine kleine Majongh Lehrstunde. Is ganz witzig, ein wenig wie bei uns Rummy.